Parodontologie

Unser gemeinsames Ziel: gesundes Zahnfleisch und ein starker Zahnhalteapparat.

Mundgeruch? Lockere Zähne? Blutendes Zahnfleisch? Schmerzen beim Kauen? Wenn Sie Probleme dieser Art kennen, sollten Sie bitte unbedingt Ihr Zahnfleisch untersuchen lassen!

Unsere Zähne sitzen an unzähligen kleinen Bändchen eingehängt in einem passenden Knochenbett. Ein Bindegewebe dichtet diesen Mikrospalt ab. Dringen hier einwachsende Zahnbeläge im traurigen Zusammenspiel mit verschiedenen Bakterien vor, dann kommt es zu einer Entzündungsreaktion! Die möglichen Folgen: Rückzug des Knochens, Lockerung des Zahnes und am Ende Zahnausfall. Dieses Krankheitsbild ist als Parodontose allgemein bekannt, medizinisch korrekt wäre die Bezeichnung „Parodontitis“. Die Therapie hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen Wandel zu schonenden Verfahren durchgemacht. Sie besteht aus drei Teilen:

1. Die Vorbeugung mit professioneller Zahnreinigung und routinemäßiger Kontrolle der Zahntaschen.

2. Die Frühbehandlung von eingetretenen Schäden unter besonderer Beachtung der bakteriellen Invasion. Verschiedene Bakterienstämme können verantwortlich sein – sie sollten vor der Therapie ermittelt werden. Risikofaktoren wie Nikotin, Diabetes, Darmfunktion u.a. spielen ebenfalls wichtige Rollen.

Bei der Behandlung der erkrankten Zahntaschen werden moderne regenerative Verfahren und Laserunterstützung eingesetzt. Alles basiert auf einer vorherigen genauen Diagnose und einer intensiven lebenslangen Mitarbeit des Patienten. Die Erfolge sind messbar und höchst zufriedenstellend.

3. Nachsorge und regelmäßige Reinigungsintervalle sichern das Ergebnis langfristig.

Für den Gesamtkörper birgt eine bakterielle Infektion des Zahnhalteapparats sehr große Gefahrenmomente: Besiedelung von Endoprothesen und Herzklappen, Frühgeburten, Diabetes, Gefäßverschluß, … die Liste der Gefahren wird durch neue Erkenntnisse der Allgemeinmedizin immer länger und bedrohlicher. Die Parodontologie ist ein Hauptgebiet unserer Tätigkeit. Sie entwickelt sich durch weltweite Forschung rasant weiter.

Wir bleiben für Sie „am Ball“!

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